Geschichte

Die Institution wurde 1964 unter dem Namen «Fürsorgestiftung des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegervereins» errichtet. Aus alter Tradition war es den Buchhändlern und Verlegern offenbar immer schon ein Anliegen für die Menschen, die sich für die Bücher und deren Verbreitung einsetzen, zu sorgen. Lange bevor gesetzliche Vorschriften für die berufliche Vorsorge eingeführt wurden, setzten sich die Branchenvertreter für die Vermeidung von Härtefällen ein. Sie setzten sich zum Ziel, die Betroffenen und ihre Angehörigen vor den finanziellen Folgen eines Schicksalsschlages wie Tod oder Invalidität zu schützen.

Aus der Fürsorgestiftung wurde, mit der Einführung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG), die «Pensionskasse des SBVV». Aus der Fürsorgestiftung wurde im Jahr 1989 eine registrierte Vorsorgeeinrichtung. Nebst dem Risiko Erwerbsausfall infolge Tod und Invalidität wurde ab diesem Zeitpunkt nun auch die Vorsorge für die Zeit nach der Pensionierung aufgebaut. So wie sich der Verband für den Nachwuchs und die aktiv Beschäftigten in der Branche einsetzt, kümmert er sich auch für die Vorsorge im dritten Lebensabschnitt.

Mit der jüngsten Namensänderung zu Pensionskasse BUCH kommt die Öffnung der Kasse für weitere dem Buch nahe stehende Branchen zum Ausdruck. Die Pensionskasse BUCH ist Mitbegründerin des «Netzwerk Vorsorge Kultur» und bietet auch den selbständigen Autoren die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis eine angemessene Vorsorge aufzubauen.